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LEIDKULTUR


- kabarett oriental -

Regie: Martin Blau



In seinem dritten Soloprogramm geht Kerim Pamuk dahin, wo es weh tut. Geprägt durch anatolischen Weltschmerz, gepeinigt vom deutschen Grundjammer, durchsiebt er das Leben nach großartigen Momenten des Leidens. Wir sind Papst, haben Hotlinehilfe, Onlinesupport, eine Navi im Auto und die Latte im Kaffee – trotzdem ist heutzutage nichts leicht und alles Wissenschaft. Selbst das Kinderkriegen stellt uns vor unlösbare Fragen: Babyblues oder Stilldemenz? Krabbel- oder Therapiegruppe? Beschneidung oder Konfirmation? Elternzeit oder doch gleich Altersteilzeit? Wir Deutschen haben es schwer, oder musste sich je ein Sudanese fragen, welcher Wellnesstyp er ist? Ich leide, also bin ich. Ein Abend zum Schreien & Lachen.
Kerim Pamuk - Kabarett Oriental

Pressestimmen

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»Kerim Pamuk hielt den Besuchern so humorvoll den Spiegel vor, dass ihnen statt Leugnen nur noch Lachen übrig blieb. Seinen Geschichten hauchte er mit pechschwarzem Humor Leben ein ­ und sorgte für kurzweilige Unterhaltung mit Köpfchen. Der Deutsch-Türke brillierte mit bissiger Selbstironie und Gesellschaftskritik.«

Wolfsburger Allgemeine Zeitung über LEIDKULTUR


»Kerim Pamuk gab in seinem neuen Programm Leidkultur Türken wie Deutschen ordentlich Saures. Er kennt weder Freund noch Feind und spielt mit den Stereotypien der nationalen Eigentümlichkeiten, dass es einem Deutschen, der die politische Korrektheit mit Löffeln gefressen hat, graust und einen Türken dazu bringen könnte, mit Schaum vorm Mund von mangelndem Ehrgefühl zu sprechen.«

Kieler Nachrichten über LEIDKULTUR


»Geprägt von seinen türkischen Wurzeln, dem Leben in Hamburg, machte der Deutschtürke Pamuk das Private identifizierbar - und politisch relevant. Sympathisch schroff dröselte er Riten und Vorurteile im Alltag auf und kam damit äußerst gut an. Da wurde nicht nur den pingeligen Deutschen der Spiegel vorgehalten, auch Schiiten und Sunniten kriegten ihr Fett weg.«

Hessische/Niedersächsische Allgemeine Zeitung über LEIDKULTUR

»Der Hamburger Kabarettist stellt auf wunderbar humorvolle Weise Stereotypen der beiden Gruppen gegenüber und löst sie in absurden Übertreibungen auf. Sein Witz ist mit Subtilität, Selbstironie und Wiedererkennungswert ausgestattet. Pamuk kann aber auch schreiend komisch sein: Der junge Türke, der die Haussprechanlage links liegen lässt und lieber den Balkon hoch brüllt, ist grandios. Ebenso der verklemmt-psychotische Iraner, der erklärt, was sein Papa so alles in seiner McDonalds-Filiale im Angebot hat.«

Mittelbayerische Zeitung